Edgar Külow wurde 1925 im westfälischen Werdohl geboren. Als Mitglied der KPD kam der Pädagogikstudent in der entstehenden Bundesrepublik Deutschland in Schwierigkeiten, woraufhin er in die DDR wechselte. Ab 1946 absolvierte er in Leipzig ein Schauspielstudium.
1959 wurde er gemeinsam mit Helga Hahnemann für die Leipziger Pfeffermühle, ein Kabarett, engagiert. 1961 wurde er dessen Direktor. Ende der 60er Jahre hatte die Pfeffermühle den Ruf, das beste Kabarett der DDR zu sein. Am 22. August 1964 wurde Külow allerdings aufgrund „ideologischer Diversion“ in dem später verbotenen Programm „Woll’n wir doch mal ehrlich sein“ entlassen.
Seit 1979 gehörte er dem Ensemble des Deutschen Fernsehfunks der DDR an. Weiterhin ist er Autor des Eulenspiegels und war Mitglied der Berliner Distel. Außerdem veröffentlichte er einige Bücher. 1964 mit Helmut Schreiber den „Schelm von Schilda“, 1996 „Koslowski in Weimar: Ruhrpott-Willi erobert den Osten“, im Jahr 2000 „Koslowski im Bundestag“ und weitere Titel. Külow ist zudem Kolumnist der Jungen Welt. Bei der Bundestagswahl 2009 rief Külow öffentlich zur Wahl der Partei Die Linke auf.
Im Oktober 2006 wurde er mit dem Stern der Satire ausgezeichnet.